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Austritt von Transformator-Öl

Ein rund 60 t schwerer Transformator wurde beim Umladen beschädigt

Ein mit etwa 14.000 l Trafoöl gefüllter Transformator geriet während des Umladens vom Tieflader auf das vorgesehene Betonfundament außer Kontrolle und kippte um.  Der 60 t schwere Transformator sollte über Eisenbahnschienen auf das vorgesehene Fundament geschoben werden. Statt wie vorgesehen langsam an seinen Bestimmungsort zu rollen, begann der Transformator aufgrund seines hohen Gewichtes auf dem leicht abschüssigem Gelände immer schneller zu rollen und kippte am Ende der Schienen letztendlich um. Zum Glück hielten sich zu diesem Zeitpunkt keine Personen im Gefährdungsbereich auf.

Durch die Wucht des Aufschlages wurden an mehreren Stellen die Kühlrippen derart beschädigt, sodass ein Teil des Trafoöls austrat. Glücklicherweise dichtete das lehmige Erdreich die entstandenen Lecks teilweise ab.


Vor dem Aufrichten des Trafos wurden etwa 13.500 l Mineralöl mit einem Saugfahrzeug abgesaugt. Während der Bergung mit Hilfe von zwei Mobilkränen trat ein Teil des noch in den Kühlrippen verbliebenen Trafoöls aus. Nach der Bergung des Transformators mussten etwa 30 m³ ölverunreinigtes Erdreich abgegraben werden.
Um sicher zu stellen, dass das gesamte kontaminierte Erdreich abgetragen wurde und eine Verunreinigung des Grundwassers ausgeschlossen werden kann, wurden vom Chemiealarmdienst nach Abschluß der Arbeiten Erdproben gezogen und vor Ort analysiert


Das lehmige Erdreich hat in diesem Fall die entstandenen Lecks weitgehend abgedichtet und so einen größeren Umweltschaden verhindert. Auf einem Schotterboden wären bis zum Abschluss der mehrstündigen Bergung unter Umständen bis zu 14.000 l Trafoöl ausgeronnen, womit die Auswirkungen auf die Umwelt wesentlich gravierender gewesen wären.

 
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Fazit

  • Beim Transport und beim Umladen von Geräten, die größere Mengen an umweltgefährdenden Flüssigkeiten enthalten, ist dafür zu sorgen, dass durch Unvorsichtigkeiten und sorglose Routine keine Fehler passieren!

  • Kostenminimierung und Zeitersparnis dürfen nicht dazu führen, dass man auf den Stand der Technik vergisst!
 
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