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Umweltinspektion in der Steiermark

Behördliche Überprüfung von Anlagen oder Betrieben mit wesentlichen Umweltauswirkungen

Umweltinspektion © ABT15
Umweltinspektion
© ABT15

Die zuständigen "Umweltschutzbehörden" haben Anlagen, die im besonderen Maße geeignet sind schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen, regelmäßig zu überwachen. Diese Überwachungen, sog. Umweltinspektionen, erfolgen medienübergreifend, das heißt unter Beachtung der Umweltauswirkungen auf die Umweltmedien, Luft, Wasser, Lärm und Boden.

Die Ergebnisse der Inspektionen werden veröffentlicht. Die Umweltinspektionen werden nach einem risikobasierten Plan in Abständen zwischen 1 und 3 Jahren oder aufgrund eines besonderen Anlasses durchgeführt.

Welche Anlagen sind "betroffen"?

Von der Umweltinspektion sind die in der Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen (IER) als IPPC-Anlagen definierten Anlagen betroffen, deren Überprüfung im UI-Programm geregelt ist. Diese wird nach den Vorgaben des § 63a des Abfallwirtschaftsgesetzes 2002 bzw. des § 82a der Gewerbeordnung und auf Grundlage einer systematischen Beurteilung von Unfall- und Umweltrisiken erstellt. In der Steiermark erfolgt aufgrund der guten Erfahrungen mit Umweltinspektionen auch die Koordination der Seveso-Inspektionen, also die systematische Überprüfung von sogenannten Seveso II-Anlagen, in gleicher Weise.