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FAQ´s - Häufig gestellte Fragen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

A

Was ist Abwärmenutzung?

Bei der Abwärmenutzung wird die aus dem Gesamtprozess einer Produktion oder die als Nebenpro-dukt anfallende Abwärme als Energieform wieder eingesetzt. In modernen Kraftwerken wird diese Abwärme z.B. für die Fernwärmeversorgung genutzt. Im Haushalt besteht die Möglichkeit, mittels einer kontrollierten Wohnraumlüftung die Abwärme aus der Raumluft zu nutzen. 

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Wie wird die Abwärme bei der kontrollierten Wohnraumlüftung genutzt? 

Die verbrauchte Raumluft wird über einen Wärmetauscher ins Freie befördert. Die kalte eintretende Außenluft wird über den Wärmetauscher geführt, dadurch erwärmt und als frische Luft dem Wohn-raum zugeführt. Je höher der Wirkungsgrad des Wärmetauschers, desto weniger Wärmeenergie wird dem Gebäudeinneren entzogen.

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Wie kann ich Abwasser im privaten Haushalt nutzen? 

Für Eigentümer privater Grundstücke gibt es unter anderem die Möglichkeit eine Pflanzenkläranlage oder alternativ, gemeinsam mit den Nachbarn eine Kleinkläranlage zu errichten. (Weitere Spartipps siehe Wasser) 

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Was ist die Agenda 21? 

Die Agenda 21 ist ein weltweites Aktionsprogramm, dass 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet wurde. Ziel des Programmes ist es mit bestimmten Maßnahmen eine lebenswerte (Um)welt für gegenwärtige und künftige Generationen in allen Bereichen des täglichen Lebens sicherzustellen. Die Agenda 21 lässt sich dabei in vier Abschnitte einteilen: die sozialen und wirtschaftlichen Dimensionen, die Erhaltung und Bewirtschaftung der Ressourcen für die Entwicklung, die Stärkung der Rolle wichtiger Gruppen sowie die Möglichkeiten der Umsetzung.  

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Was versteht man unter Altgerät?

Altgerät ist ein Sammelbegriff für Elektroschrott wie z.B. alte Fernsehgeräte, Radios, Haushaltsgeräte, Computer, Leuchtmittel (Neonröhren, Energiesparlampen) usw.

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Wie entsorge ich meine Altgeräte?

Altgeräte müssen in spezielle Altstoffsammelzentren, in die Problemstoffsammelstellen der Gemeinden, in die Bezirkssammelstellen der Hersteller oder zum Letztvertreiber, dem Handel, gebracht werden. Dort werden sie oft kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr recycelt indem die enthaltenen Schadstoffe von den wiederverwertbaren Teilen getrennt werden. Also: Nicht im Hausmüll entsorgen!

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 Was versteht man unter Amorisationsdauer?

Mit Hilfe der Amortisationsdauer kann man den Zeitraum, indem sich eine Investition samt allen Nebenkosten und Zinsbelastungen „gerechnet“ hat, berechnen. z.B. bei Solaranlagen.

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Was ist eigentlich ein Ampere?

Ein Ampere (A) ist die Maßeinheit für die elektrische Stromstärke.

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Was kann ich beim Auto beachten um Energie und somit Kosten zu sparen?

Schon beim Neukauf sollten Sie auf den Treibstoffverbrauch des neuen Gefährtes achten. Kurze Strecken sollten nicht mit dem Auto gefahren werden, diese kommen nämlich besonders teuer. Erst nach 4 Kilometern erreicht der Verbrauch das normale Niveau. Also nützen Sie die öffentlichen Verkehrsmittel und steigen Sie aufs Fahrrad – übrigens auch gut für die Gesundheit! Bei längeren Wartezeiten den Motor abstellen - das unnötige laufen lassen des Motors verbraucht sinnlos Kraftstoff und belastet die Umwelt. Außerdem lässt sich durch regelmäßige Anpassung und Kontrolle des Reifendrucks, fahren im niedrigen Drehzahlbereich und sparsamer Verwendung der Klimaanlage der Treibstoffverbrauch senken und die Geldbörse schonen.

 

Dachträger erhöhen den Verbrauch des Fahrzeuges. Mit einem Schiträger am Dach verbraucht ein Mittelklassewagen 13 %, mit einem Dachträger sogar 26 % mehr als ohne. Daher sollten Sie Fahrten mit leerem Träger vermeiden.

Schon von Fahrgemeinschaften gehört?

Oft sitzt gerade im städtischen Verkehr nur eine Person in einem Auto. Also teilen Sie die Fahrt zur Arbeitsstätte doch mit - am besten - mehreren Arbeitskollegen. Ist unterhaltsam, schont die Geldbörse und die Umwelt. 

Lassen Sie Ihr Auto regelmäßig überprüfen!

Gerade Zündkerzen, Vergaser, Zündung und Leerlaufeinstellung führen in nicht einwandfreiem Zustand zu Leistungsverlusten, was zu steigendem Treibstoffverbrauch führt.  

Vorausschauend fahren!

Vollgas und Vollbremsung kosten Geld. Ein „dynamischer“ Fahrer verbraucht auf einer 28 km langen Stadt-Strecke mit 32 Ampeln um 40 % mehr Treibstoff als ein sparsamer, vorausschauender Lenker.

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Was bedeutet A/V Verhältnis?

Das A/V-Verhältnis, auch Formfaktor genannt, ist das Verhältnis zwischen der Oberfläche der thermischen Gebäudehülle zum beheizten Gebäudevolumen. Je kleiner dieses Verhältnis, desto energiesparender ist das Gebäude.

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B

Was bedeutet Bauökologie?

Sowohl bei der Planung als auch bei der Errichtung wird im Zuge der Bauökologie von Gebäuden besonders auf ökologische Aspekte Rücksicht genommen. So werden z.B. naturnahe Stoffe wie Lehm, Flachs oder Zellulose als Baumaterialien verwendet. 

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Was bedeutet Bauphysik?
Bei der Bauphysik fließen Überlegungen, die sich vor allem mit Wärme, Feuchtigkeit und Akustik beschäftigen, bereits in der Entwurfsphase bei der Planung von Gebäuden ein.

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Was sind Baustoffe?

Baustoffe sind Werkstoffe und werden zur Errichtung von Gebäuden genutzt. Sie lassen sich nach ihrem strukturellen Aufbau, nach ihrer stofflichen Zusammensetzung oder nach ihren Eigenschaften einteilen.

Welche Beispiele für Baustoffe gibt es?

Typische Baustoffe sind z.B. Stahl, Ziegel, Stahlbeton, Holz, etc.

 

Gibt es auch natürliche Baustoffe?

Natürliche Baustoffe sind z.B. Holz, Lehm, Naturstein, Kork, Stroh etc. Holzfaserdämmplatten, Flachsfaser, Hanffaser, Schafwolle, Stroh etc. und können als natürliche Stoffe zur Dämmung eingesetzt werden.

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Was ist Biogas?

Biogas entsteht bei der Verrottung organischer Substanzen wie z.B. in Deponien für Bioabfall. Hauptbestandteil ist, wie bei Erdgas, Methan. Nach der Aufbereitung wird Biogas als Energieträger eingesetzt und zur Stromerzeugung oder als Kraftstoff bei Fahrzeugen genutzt. Biogas zählt zu den regenerativen (nachwachsenden) Energieträgern und hilft somit bei der Einsparung fossiler Energieträger.

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Was ist Biomasse?

Biomasse ist die gesamte durch Pflanzen, Tiere und Menschen anfallende oder erzeugte organische Substanz. Umfasst also alle in der Natur lebenden und wachsenden Materialien sowie die daraus entstehenden „Abfallstoffe“ wie z.B. abgestorbene Bäume. Ein Teil der Biomasse wird auch zur Energiebereitstellung genutzt.

Energiebereitstellung mit Biomasse? Die klassischen Energieträger zum Heizen mit Biomasse sind Scheitholz, Hackschnitzel oder Pellets. Biomasse kann aber auch gasförmig als Biogas oder in flüssiger Form z.B. als Treibstoff für Kraftfahrzeuge zur Energiebereitstellung genutzt werden.

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Was ist ein Blower-Door Test?

Der Blower-Door Test wird bei Niedrigenergie- und Passivhäusern zur Identifizierung undichter Stellen eingesetzt. Dabei wird eine Druckdifferenz zwischen innen und außen aufgebaut. Undichtheiten der Gebäudehülle werden so lokalisiert.

 

Welche Vorteile hat ein Blower-Door Test?

Mit Hilfe des Blower-Door Tests können Luftundichtheiten lokalisiert und behoben werden. Das hilft langfristig die Heizkosten zu senken, Bauschäden wie Schimmel zu vermeiden und Zugerscheinungen entgegen zu wirken.

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Was versteht man unter Brennwert/Brennwerttechnik?

Der Brennwert, Energieinhalt oder auch oberer Heizwert genannt, gibt an wie viel thermische Energie ein bestimmter Brennstoff pro Einheit enthält. Mitberücksichtigt wird hier auch der Energieinhalt, der bei der Kondensation der in den Abgasen enthaltenen Restfeuchte frei wird. 

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Was ist dann der untere Heizwert?

Im Gegensatz zum Brennwert bzw. oberen Heizwert gibt der untere Heizwert den Energieinhalt, der bei einer Verbrennung und anschließenden Abkühlung auf die Ausgangstemperatur frei wird ohne den Energieinhalt, der bei der Kondensation der in den Abgasen enthaltenen Restfeuchte entsteht, an. Der untere Heizwert eines Brennstoffes ist deshalb um den Energieinhalt der Wasserdampfkondensation geringer als dessen Brennwert.

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Welchen unteren Heizwert haben einzelne Brennstoffe?

Pellets haben einen unteren Heizwert von etwa 4,9 kWh/kg, Scheitholz (Buche) ca. 1.870 kWh/rm, Hackgut (Fichte) ca. 750 kWh/srm und Heizöl extraleicht ca. 10,3 kWh/l.

Beispiel: Der Brennwert von 2 kg Pellets entspricht in etwa dem Brennwert von 1 l Öl oder 1 m³ Erdgas.

Hinweis: Der untere Heizwert sagt nichts über die nutzbare Energie aus. Je nach Heizungsanlage kann ein unterschiedlicher Wirkungsgrad bzw. Nutzungsgrad erreicht werden.

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C

Wie kann ich mit meinem Computer Energie sparen?

70 % der Energie benötigt der Computer auch dann, wenn gar nicht daran gearbeitet wird. Es empfiehlt sich daher zumindest den Monitor des Computers bei kürzeren Arbeitspausen auszuschalten. Bei längeren Arbeitspausen sollte man den PC über die Funktion „Ruhezustand“ abschalten. Außerdem gilt: Leistungsstärkere PCs verbrauchen meist auch mehr Strom und Flachbildschirme sind sparsamer als Bildröhren. Energiesparfunktion des PCs aktivieren und Standby vermeiden!

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Was ist energiesparender, PC oder Notebook?

Für den normalen Gebrauch empfiehlt sich ein Notebook. Bei Betrieb hat ein Notebook einen geringeren Stromverbrauch als ein PC mit Flachbildschirm.

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Was ist Kohlendioxid (CO2)?

Kohlenstoffdioxid ist ein Treibhausgas, welches als natürlicher Bestandteil in der Luft vorkommt. CO2 ist farblos, nicht brennbar, geruchlos und im natürlichen Vorkommen ungiftig. Es entsteht aber auch bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern. (siehe auch Treibhauseffekt) 

 

Was bewirkt CO2 im Körper?

CO2 hat einen Anteil von 0,03 Vol.-% an der Luft, die wir atmen. Diese Konzentration ist lebensnotwendig, da sie unser Atemzentrum anregt. Höhere Konzentrationen sind aber gesundheitsschädigend. Bei 3-5 Vol.-% CO2 in der Atemluft kommt es zu Kopfschmerzen, Atemstörungen und Unwohlsein. Bei 8-10 Vol.-% können Krämpfe, Ohnmacht, Atemstillstand und schließlich Tod eintreten.

 

Was bewirkt CO2 als Treibhausgas?

Kohlendioxid ist eigentlich ein lebenswichtiges Schutzschild. Das Gas verhindert nämlich, dass die auf die Erdoberfläche einfallenden Sonnenstrahlen wieder durch Abstrahlung in den Weltraum entweichen. Sprich CO2 bewirkt, dass es auf der Erde schön warm bleibt.

 

ABER:

Durch die vom Menschen verursachte Erhöhung des CO2 tritt eine Verstärkung dieses Effektes ein und es kommt zur umgekehrten Wirkung, dem sogenannten Treibhauseffekt, also zur Erwärmung des Klimas.

 

Was bedeutet „CO2 neutral“?Bei Verbrennungen wird Kohlendioxid frei gesetzt. Wurde dieses frei werdende Kohlendioxid im nachwachsenden Brennstoff vorher schon eingebunden, spricht man von CO2-neutral. So entsteht z.B. bei der Verbrennung von Biomasse kein zusätzliches Kohlendioxid, da dieses der Luft bereits entzogen und im Holz eingebunden wurde.

 

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Was ist Kohlenmonoxid (CO)?

Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, brennbares (ab 700 °C), sehr giftiges Gas und entsteht unter anderem bei unvollständigen Verbrennungsvorgängen von kohlenstoffhaltigen Stoffen. In der Atmosphäre wird Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid oxidiert. Eine Dauerkonzentration von 0,05 Vol.-% in der Luft wirkt tödlich 

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D

Was ist eine Dachsparren?

Dachsparren sind Balken oder Träger des Dachstuhls und verlaufen von der Traufe bis zum First. Auf den Sparren wird die Dachhaut befestigt. Gedämmt wird in den meisten Fällen zwischen den Dachsparren.

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Was ist eine Dampfbremse?
Eine Dampfbremse ist eine Folie oder Pappe die das Eindringen von Wasserdampf in die Wärmedämmung verhindern soll. Die Dampfbremse lässt im Unterschied zur Dampfsperre aber geringe Diffusion (Durchdringung) zu. Wichtig ist, die Dampfbremse an allen Anschlüssen luftdicht zu verkleben und nicht zu beschädigen (z.B. beim Einbau von Deckenspots).

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Was ist eine Dampfsperre?

Die Dampfsperre ist eine Schicht die die Durchfeuchtung der Dämmschicht mit Wasserdampf verhindert. Sie wird auf der warmen Seite eines Bauteils angebracht.  

Wozu ist eine solche Dampfbremse bzw. -sperre nun gut?

Dampfbremse und -sperre stellen die Luftdichtheit eines Gebäudes sicher. Ein luftdichtes Gebäude spart Heizkosten und verhindert die Wasserdampfeindringung, die Feuchtigkeits- und somit die Schimmelbildung!

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Was sind Dämmstoffe?

Dämmstoff ist eine zusammenfassende Bezeichnung für alle Materialien mit wärme- und/oder schalldämmender Eigenschaft. Daten wie der Wärmeleitwert, die Dichte, die Einsatzmöglichkeiten und die Baustoffklasse für das Brandverhalten geben detailliertere Auskunft über den jeweiligen Dämmstoff. Eine gute Dämmung spart Energie und senkt die Heizkosten!

 

Was sind Beispiele für Dämmstoffe?

Baumwolle, Blähton, Calcium-Silikat-Platten, Flachs, Glasschaumschotter, Glaswolle, Hanf, Holzfaserplatten, Holzwolleleichtbauplatten, Kapillar-Dämmplatten, Kokosfasern, Kork, Mineralschaum, Mineralwolle, Perlite, Polystyrol expandiert, Polystyrol extrudiert, Polyurethan, Porenbeton, Schafwolle, Schaumglas, Steinwolle, Transparente Wärmedämmung, Vakuumdämmung, Zellulose.

Warum überhaupt dämmen?

Eine gute Dämmung verhindert Tauwasser- und Feuchtigkeitsbildung in Räumen und folglich auch die Schimmelbildung. Außerdem hilft eine richtig angebrachte Dämmung, Wärmeverluste zu verringern und somit Heizkosten zu minimieren. Daneben kann eine gute Leitungsdämmung auch schalldämmend wirken wie z.B. bei Fließgeräuschen von Wasser in den Leitungen. Durch die Anbringung einer Trittschalldämmung kann man z.B. Geräuschen, die beim Begehen von Fußböden und Treppen entstehen, entgegenwirken.

Welche zusätzlichen Maßnahmen sollte ich im Zusammenhang mit der Dämmung noch berücksichtigen um meinen Energieverbrauch zu senken?

Dämmende Maßnahmen an Gebäuden reduzieren die Wärmeverluste. Jedoch müssen auch Heizung, interne Wärmegewinne und die Reduzierung von Lüftungswärmeverlusten etc. abgestimmt werden um eine entsprechende Senkung des Energieverbrauchs zu erreichen.

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Was ist die Dichte eines Baustoffes?
Die Dichte eines Baustoffes gibt die Masse pro Volumeneinheit des Baustoffes an. Sie wird mit ρ (rho) bezeichnet und hat die Einheit kg/m³. Als Dämmstoffe kommen eher Stoffe in Frage die eine geringere Dichte aufweisen.

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Was ist Drehstrom?
Drehstrom wird mit speziellen Drehstromgeneratoren erzeugt. Ein solcher Generator hat drei um jeweils 120 Grad zueinander verschoben angeordnete Spulen. Bei einer Umdrehung induziert der Drehstromgenerator daher drei um jeweils 120 Grad phasenverschobene Spannungen und wird darum auch als Dreiphasenwechselstrom bezeichnet. Drehstrom von 400 V (Volt) Leiterspannung wird heute bei den meisten Stromversorgungsanlagen verwendet.

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E

Energie sparen

Wie kann ich Energie sparen, wenn ich meine Wohnräume länger nicht benutze?

Senken Sie die Raumtemperatur auf 15-17°C ab. Diese Werte sollten Sie nicht unterschreiten, da sonst die Wände zu stark abkühlen und das erneute Aufheizen zu lange dauert.

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Energiepreisentwicklung Wärmemarkt

Erläuterungen mit Grafiken

Externe Verknüpfung Energiepreisentwicklung Erklärungen

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Was versteht man unter Einspeisevergütung?

Darunter versteht man die Vergütung für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das öffentliche Stromnetz. Die Höhe der Einspeisevergütung ist gesetzlich festgeschrieben und richtet sich nach der produzierten Menge, der Energieart und meist nach der Höhe des Marktpreises, der für jedes Quartal berechnet und auf den Seiten der e-control (www.e-control.at) veröffentlicht wird.

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Elektrogeräte

Wieso sollte ich Kaffeemaschine, Wasserkocher etc. regelmäßig entkalken?

Eine regelmäßige Entkalkung verlängert nicht nur die Lebensdauer sondern hilft auch Energie zu sparen. Eine stark verkalkte Kaffeemaschine oder ein stark verkalkter Wasserkocher braucht länger um Wasser aufzukochen.

Tipp: Verwenden Sie Essig zum Entkalken! Der ist schonender als ein chemischer Reiniger. Essig oder noch besser Essigessenz leicht verdünnen, in den Wassertank des Gerätes füllen und das Reinigungsverfahren gleich wie bei anderen (chemischen) Reinigungsmitteln durchführen. Anschließend das Gerät zwei- bis dreimal mit klarem Wasser durchspülen, damit der Kaffee nicht nach Essig schmeckt.

AUSSERDEM: Auch Standby-Betrieb verursacht Kosten. Also am besten den Stecker ziehen oder eine abschaltbare Steckerleiste verwenden.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Geschirrspülers, einer Waschmaschine etc. achten?

Achten Sie schon beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse. Am besten A+++. Auch beim Wasserverbrauch gibt es gravierende Unterschiede. Ein großer Geschirrspüler ist, vorausgesetzt er ist voll, pro Gedeck sparsamer als ein kleiner. Dasselbe gilt auch für die Waschmaschine.

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Was sind eigentlich Emissionen?

Unter Emissionen wird die Abgabe von Stoffen, Licht, Wärme, Abgasen, Lärm, Strahlungen, Gerüchen u.v.m. an die Umwelt verstanden. 

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Was ist ein Energieausweis für Gebäude?

Aus dem Energieausweis eines Gebäudes kann man alle wesentlichen Kennzahlen in Bezug auf die thermische Qualität eines Gebäudes herauslesen. Dabei werden die Gebäudehülle, die Heizungsanlage, die Lüftung, die Warmwasserbereitung, Energiegewinne durch Sonneneinstrahlung, Geräte und Personen sowie die eingesetzten Energieträger berücksichtigt. Ähnlich wie z.B. bei Kühlschränken oder Waschmaschinen erfolgt eine Einteilung des Gebäudes anhand eines Energielabels über die Klassen A++ (beste Qualität) bis G (schlechteste Qualität).

Welche Daten bzw. Kennzahlen enthält der Energieausweis?

Folgende Kennzahlen sind im Energieausweis auszuweisen: der Heizwärme-, der Warmwasser-, der Heiztechnikenergie-, der Heizenergie- und der Endenergiebedarf sowie ab 1. Dezember 2012 der Gesamtenergieeffizienz-Faktor. Neben diesen Kennzahlen enthält der Energieausweis auch detaillierte Daten über die Bauweise, die Konstruktion und die gebäudetechnische Ausstattung sowie darüber hinaus Empfehlungen für Verbesserungen bzw. Einsparmöglichkeiten.

Worin liegt der Nutzen des Energieausweises?

Der Energieausweis veranschaulicht die thermische Qualität eines Gebäudes. Somit können die zu erwartenden Energiekosten gut abgeschätzt werden. Durch den Energieausweis kann man rasch und einfach unterschiedliche Gebäude in Hinblick auf ihre energetischen Eigenschaften vergleichen. Er enthält wertvolle Vorschläge und Verbesserungsmaßnahmen hinsichtlich der energetischen Qualität. Außerdem findet man eine kompakte Zusammenstellung der Gebäudedaten, die eventuell für geplante Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind. Bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden gibt er Rechtssicherheit.

Wer braucht einen Energieausweis?

Ein Energieausweis ist im baurechtlichen Verfahren bei bewilligungspflichtigen Neubauten und bei umfassenden Sanierungen zu erstellen. Verpflichtend ist ein Energieausweis auch für den Verkauf, die Verpachtung oder die Vermietung von Häusern, Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten vorzulegen. Bei Gebäuden über 1.000 m², bei Gebäuden für öffentliche Zwecke, z.B. Behörden sowie bei Gebäuden, in denen für eine große Anzahl von Menschen Dienstleistungen erbracht werden, ist ebenfalls ein Energieausweis zu erstellen. Des Weiteren besteht hier eine Aushangpflicht.

Welche Gebäudekategorien sind von der Vorlage- und Aushändigungspflicht explizit ausgenommen?

Ausdrücklich ausgenommen sind denkmalgeschützte Gebäude die aufgrund ihres besonderen architektonischen und historischen Wertes offiziell geschützt sind, Gebäude die für Gottesdienst oder religiöse Zwecke genutzt werden und Gebäude die nicht dauernd genutzt und konditioniert werden.

Welche wesentlichen Änderungen bezüglich des Energieausweises gibt es ab 1. Dezember 2012?

Die bestehende Aushändigungspflicht einer Kopie des Energieausweises an den/die Käufer/in oder den/die Mieter/in wird auch 2012 beibehalten. Die Verpflichtung kann künftig nicht mehr außer Kraft gesetzt werden.

Bei Verkauf und Vermietung von Gebäuden, Wohnungen, Büros oder Betriebsobjekten muss ab 1. Dezember 2012 der Gesamtenergieeffizienz-Faktor und der Heizwärmebedarf (soweit keine Ausnahmen bestehen) bereits in Verkaufs- oder Vermietungsanzeigen, z.B. in Zeitungsinseraten oder Inseraten in elektronischen Medien, angegeben werden. Nachdem es sich bei dem Gesamtenergieeffizienz-Faktor um eine „Neuschöpfung“ handelt, soll auch die Angabe des Heizwärmebedarfs ausreichen, wenn es sich um einen höchstens zehn Jahre alten Energieausweis handelt.

Für Einfamilienhäuser kann der Energieausweis auf der Grundlage der Bewertung eines anderen repräsentativen Gebäudes von ähnlicher Gestaltung, Größe und tatsächlicher Energieeffizienz ausgestellt werden.

Ausgenommen von der Vorlage- und Aushändigungspflicht sind ab 1. Dezember 2012 provisorisch errichtete Gebäude mit einer geplanten Nutzungsdauer von höchstens 2 Jahren; Industrieanlagen, Werkstätten und landwirtschaftliche Nutzgebäude bei denen jeweils der überwiegende Anteil der für die Konditionierung des Innenraumklimas erforderlichen Energie durch die im Gebäude entstehende Abwärme aufgebracht wird; Wohngebäude, die nach ihrer Art nur für die Benutzung während eines begrenzten Zeitraums je Kalenderjahr bestimmt sind und deren Energiebedarf wegen dieser eingeschränkten Nutzungszeit unter einem Viertel des Energiebedarfs bei ganzjähriger Benützung liegt; frei stehende Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von weniger als 50 m² etc.

Was ist der Gesamtenergieeffizienz-Faktor des Energieausweises?

Da der Endenergiebedarf als Indikator für die Gesamtenergieeffizienz, nicht in der Energieeffizienzskala der ersten Seite des Energieausweises dargestellt werden kann, wurde der Gesamtenergieeffizienz-Faktor als in der Energieeffizienzskala darstellbare Indikator neu eingeführt.

Was passiert, wenn kein Energieausweis vorliegt?

Ab 1. Dezember 2012 sind hier Verwaltungsstrafen von bis zu 1.450 Euro vorgesehen.

Gelten die bisher ausgestellten Energieausweise weiter?

Bestehende Energieausweise behalten bis zum Ablauf der zehnjährigen Gültigkeitsdauer ihre Wirksamkeit.

 

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Was ist der Energiebedarf?
Der Energiebedarf i. w. S. ist der rechnerische Energieverbrauch für Heizung, Beleuchtung, Lüftung, Trinkwasser etc. Hierzu ein paar Einheiten und Umrechnungen:
 kJ (Kilojoule)  
kcal (Kilokalorie) 1 kcal = 4,1868 kJ
kWh (Kilowattstunde) 1 kWh = 3.600 kJ
kg SKE (Kilogramm Steinkohleeinheit) 1 kg SKE = 29.308 kJ
kg RÖE (Kilogramm Rohöleinheit) 1 kg RÖE = 41.868 kJ
m³ Erdgas (Kubikmeter Erdgas) 1 m³ Erdgas = 31.736 kJ

Wie lässt sich der Energiebedarf in Gebäuden senken?

Sinnvolle Ansätze sind in der optimierten Wärmedämmung des Gebäudes, der kontrollierten Wohnungslüftung, der Reduzierung der Raumtemperatur, der Auswahl des Wärmeerzeugers, dem Einsatz witterungsabhängiger Regelungsanlagen, der Verwendung von Thermostatventilen, der Nachtabsenkung der Heizungsanlage u.v.m. zu finden. 

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Was sagt mir die Energieeffizienzklasse?

Die Auszeichnung der Energieeffizienzklasse ist für viele Haushaltsgeräte europaweit vorgeschrieben, gibt den Energieverbrauch an und soll den Gerätevergleich in Bezug auf den Energieverbrauch sowie die Leistungsfähigkeit vereinfachen. Die Einteilung der Geräte erfolgt in Klassen, beginnend bei A+++ (sehr energiesparend) bis G (Geräte mit hohem Verbrauch). So hat z.B. eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A einen Energieverrauch von unter 0,19 kWh/kg, ein Gerät der Klasse G über 0,39 kWh/kg. Ein Kühl- und Gefriergerät der Klasse A+++ liegt unter 30 % des Gerätedurchschnitts und ein Gerät der Klasse G über 125 % des Gerätedurchschnittes.

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Was ist eine Energiekennzahl?

Die Energiekennzahl ist ein Vergleichswert um die thermische Qualität eines Gebäudes zu beschreiben. Sie gibt Auskunft über den Energiebedarf pro m² Bruttogeschossfläche und Jahr und wird in kWh/m²a angegeben.

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Wissenswertes zur Energiesparlampe?

Die Auszeichnung der Energieeffizienzklasse ist für viele Haushaltsgeräte europaweit vorgeschrieben, gibt den Energieverbrauch an und soll den Gerätevergleich in Bezug auf den Energieverbrauch sowie die Leistungsfähigkeit vereinfachen. Die Einteilung der Geräte erfolgt in Klassen, beginnend bei A+++ (sehr energiesparend) bis G (Geräte mit hohem Verbrauch). So hat z.B. eine Waschmaschine der Energieeffizienzklasse A einen Energieverrauch von unter 0,19 kWh/kg, ein Gerät der Klasse G über 0,39 kWh/kg. Ein Kühl- und Gefriergerät der Klasse A+++ liegt unter 30 % des Gerätedurchschnitts und ein Gerät der Klasse G über 125 % des Gerätedurchschnittes.

Wissenswertes zur Energiesparlampe?

Energiesparlampen verbrauchen rund 80 % weniger Strom und weisen eine ca. 8 - 10mal längere Lebensdauer auf als herkömmliche Glühbirnen. Optimal einsetzbar ist die Energiesparlampe in Räumen und unter Umständen auch im Freien, wenn das Licht lange brennt. Ständiges ein- und ausschalten verkürzt die Lebensdauer. Als Richtwert gilt, dass man auf Leuchtpausen von 2 - 5 Minuten eher verzichten sollte und in diesen die Lampe besser eingeschaltet lässt. Zur Anwendung im Freien: Eine Energiesparlampe kann bei extrem niedrigen Temperaturen deutlich weniger Leuchtkraft aufweisen. Es gibt jedoch Energiesparlampen die speziell für den Einsatz im Freien ausgelegt sind und auch bei niedrigen Temperaturen nichts an Leistung einbüßen.

Wie entsorge ich Energiesparlampen richtig?

Energiesparlampen enthalten Quecksilber sowie wertvolle recycelbare Rohstoffe und fallen somit unter die Elektroaltgeräteverordnung. Das heißt, dass ausgediente Energiesparlampen von anderen Abfällen getrennt gesammelt werden müssen. Diese können in Altstoffsammelzentren, bei Problemstoffsammelstellen oder beim Elektrofachhändler abgegeben werden.

Was tun, wenn eine Energiesparlampe zu Bruch geht?

Wenn eine Energiesparlampe bricht und Quecksilber frei wird, sollte NIE der Staubsauger benützt werden um die Reste aufzusaugen. Durch das Staubsaugen werden die Quecksilbertröpfchen noch feiner in der Luft verteilt. Am besten die Scherben zusammenkehren und in einem Behälter aufbewahren. Die Stelle im Raum, an der die Lampe zerbrochen ist, mit einem nassen Tuch reinigen und kurz lüften. Während des Lüftens sollte man den Raum verlassen. Das zum Reinigen des Bodens verwendete Tuch sollte in Folge ebenfalls im Behälter verschlossen werden. Auch zerbrochene Energiesparlampen gehören fachgerecht entsorgt und nicht in den Restmüll.

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Was genau ist eigentlich ein Energieträger?

Als Energieträger wird der Rohstoff bezeichnet, der für die Energiegewinnung eingesetzt wird.

Welche Energieträger gibt es?

Neben fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie den regenerativen Energieträgern wie Sonnenstrahlung, Erdwärme, Biomasse, Wasser- und Windkraft gibt es auch nukleare Energieträger. 

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F

Wie wird die Abwärme bei der kontrollierten Wohnraumlüftung genutzt? 

Die verbrauchte Raumluft wird über einen Wärmetauscher ins Freie befördert. Die kalte eintretende Außenluft wird über den Wärmetauscher geführt, dadurch erwärmt und als frische Luft dem Wohn-raum zugeführt. Je höher der Wirkungsgrad des Wärmetauschers, desto weniger Wärmeenergie wird dem Gebäudeinneren entzogen.

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H

Heizen

Wie betreibe ich Heizkörper richtig?

Sie verschwenden Energie, wenn Sie Ihre Heizkörper eine Zeitlang voll aufdrehen, um Sie später wieder völlig abzuschalten. Wenn Sie die Heizwassertemperatur konstant halten, erreichen Sie mit weniger Energie die gleiche Raumtemperatur.

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L

Luftfeuchtigkeit

Wie hoch ist die optimale Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen? 

Die Luftfeuchtigkeit sollte in Wohnungen zwischen 35 und 55% liegen, da zu geringe Luftfeuchtigkeit als unbehaglich empfunden wird (Austrocknen der Schleimhäute) und bei zu hoher Luftfeuchtigkeit Schimmelgefahr besteht.

 

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit messen und am besten regeln?  

Hygrometer dienen als Messgeräte. Die Regelung erfolgt primär das Lüften, zu geringe Luftfeuchtigkeit (selten) kann man mit Zimmerpflanzen oder Luftbefeuchtern korrigieren.
Die Trockene und staubfreie Luft ist in der Regel gesünder und angenehmer als zu feuchte 

 

Lüften

Wie versorge ich die Wohnräume in der kalten Jahreszeit mit Frischluft, ohne zuviel Energie zu verschwenden?

Die wesentlichen Aspekte der Lüftung sind die Zufuhr von genügend Frischluft und die Vermeidung von Feuchtigkeit und somit Schimmelbildung in der Wohnung. Diese notwendige Lüftung sollte jedoch so erfolgen, dass im Winter möglichst wenig Wärme verloren geht.
Durch regelmäßiges Stoßlüften (d.h. möglichst mehrere Fenster für wenige Minuten gleichzeitig öffnen, damit die gesamte Raumluft in kurzer Zeit ausgetauscht werden kann) bleibt die in den Wänden gespeicherte Wärme erhalten.
Gekippte Fenster sind in der Heizperiode grundsätzlich zu vermeiden, da hier sowohl kontinuierlich Wärme verloren geht, als auch die Fensterleibungen so stark abkühlen, dass es zur Schimmelbildung kommen kann.

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R

Raumtemperatur

Kann sich die Raumtemperatur auch automatisch regeln?  

Mit Heizkörper-Thermostatventilen, die auch nachträglich eingebaut werden können ist eine bedingte Regelung in einem Bereich von +/- 3°C möglich. Dies ist vor allem in Zusammenhang mit sog. "Fremdwärmegewinnen" (z.B. Sonneneinstrahlung durch Südfenster) sinnvoll.

 

Welche Raumtemperatur ist für welche Wohnräume ideal?  

In den meisten Räumen wie Wohn-, Ess- und Schlafzimmer oder Küche sind 22°C, für das Bad 24°C ideal. Für den Vorraum reichen 15°C.
Der Energieverbrauch steigt mit jedem Grad Durchschnittstemperatur um 6% an. 

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S

Schimmel

Schimmelpilze in Wohnräumen
Externe Verknüpfung Broschüre

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W

Wassertemperatur

Wie hoch soll ich die Temperatur im Boiler einstellen?  

Die Wassertemperatur sollte um die 50°C betragen. Liegt sie darüber, kann es zur Verkalkung des Boilers kommen. Um die Bildung von Bakterien (Legionellen) zu verhindern, heizt sich der Boiler einmal in der Woche automatisch auf 65°C auf. 

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